IFEZ

Der IFEZ

Diese Föderation ist ein Zusammenschluss besonders aktiver Eurasiervereine, die sich in besonderer Weise der Gesundheit und dem Wesen des Eurasiers verpflichtet fühlen.
Sie geh&oml;ren alle über ihre Landesverb&amul;nde der FCI (*Féderation Cynologique Internationale) an. Sie garantieren eine seriöse Zuchtarbeit.
Achten Sie beim Welpenkauf darauf, dass ihr Züchter einem der Internationalen Föderation f�r Eurasierzucht angeschlossenen Verein angehört.
Hier werden Sie gut beraten und ein Hundeleben lang betreut.

Gegründet wurde die IFEZ auf Vorschlag der Zuchtgemeinschaft f�r Eurasier im Februar 1996 um möglichst viele Vereine in
Europa zu einer besonderen niveauvollen Eurasierzucht zu vereinen.
Der Vorsitz wechselt tournusgemäß alle 2 Jahre. Diese Zuchtverbände tauschen untereinander alle zuchtrelevanten Daten der von ihnen
erzüchteten Eurasier aus und schaffen so eine große Informationsdichte in Bezug auf Gesundheit und Verhaltensmerkmale
der betreuten Hundepopulation.
Zudem werden diese Daten in modernen Zuchtprogrammen zur Unterstützung der Zuchtauswahl der Eurasier und der Zuchtwertschätzung der Zuchttiere herangezogen.

IFEZ-Zertifikat

Seit 1999 wird für jeden nach den strengen Regeln der Föderation gezüchteten Eurasier ein besonderes Zertifikat erstellt,
das zusammen mit den Ahnennachweisen des jeweiligen Vereins dem Welpenkäufer ausgehändigt wird.
So wird dem Käufer die hohe Qualität der Eurasierzucht der angeschlossenen Vereine dokumentiert.

Damit wird auch eine deutliche Abgrenzung zu anderen sogenannten Eurasierzuchten gezogen, die einfach einen Chow-Chow mit einem Wolfspitz kreuzen, um den Nachwuchs als Eurasier zu vermarkten.
Das hat aber mit der mehr als 40-jährigen Zuchtarbeit, die den Eurasier als Rassehund erzüchtet hat, überhaupt nichts zu tun.
Leider wurde bei der Gründung der Rasse versäumt, den Namen „Eurasier“ schützen zu lassen, sodass gegen solche „Wildzüchter“ rechtlich kaum vorgegangen werden kann.
Der Eurasier war eine gezielte „Dreierkreuzung“ zwischen Chow-Chow, Wolfspitz und Samojede.
Somit gibt es keine Landschläge, auf die ein „Wildzüchter“ hätte zurückgreifen können.

Deshalb ist es eher unwahrscheinlich, dass ein außerhalb des VDH/FCI erzüchtetes Tier ein echter Eurasier sein.

Qualitätsregeln

  • Eurasier mit einem Ahnenausweis eines FCI angehörigen Vereins.
  • Ein nach unseren anspruchsvollen und tiergerechten Qualitätsanforderungen gezüchteter Eurasier
  • Die Eltern sind veterinärmedizinisch untersucht: Hüftgelenkdysplasie (HD)( zentrale Auswertung), Patellaluxation (PL)und Augenerkrankungen.
  • Die Zuchttauglichkeit der Elterntiere wird durch Körmeister oder Zuchtrichter festgestellt.
  • Die Verpaarung erfolgt auf der Basis wissenschaftlich fundierter Zuchtwertschätzung mit dem Ziel gesunde, robuste und wesensfeste Eurasier zu züchten.
  • Kommerzielle Zucht ist ausgeschlossen.
  • Aufzuchtstätten und Aufzucht werden durch gut ausgebildete Zuchtwarte kontrolliert.
  • Die Welpen werden im Kreise der Familie aufgezogen und so frühzeitig und liebevoll auf den Menschen und seine Umwelt geprägt.

Mitglieder der IFEZ:

Österreich, Finnland, Deutschland (EKW. ZG): Schweiz und Niederlande.
Assoziierte Mitglieder: Dänemark: Eurasier im Spidshundeklubben und Vereinigte Staaten von Amerika: States Eurasier Club, USEC

Die in der IFEZ zusammengeschlossenen Eurasiervereine sind gegen eine Verwahrung der Eurasier in kleinen und kleinsten Räumen und Behältnissen. Prinzipiell halten wir einen Käfig (bench) nicht für ein geeignetes Verwahrungs- und Erziehungsmittel f�r Eurasier im Haushalt.
Durch Käfighaltung lassen sich Be- und Erziehungsprobleme nicht lösen.